>> Sehnsucht nach den Tropen <<

erlebt und aufgeschrieben

Leseprobe

aus Die Elefanteninsel:

 

… Sekunden später war er hellwach: Kamen die Büffel zurück und näher? Also wieder in die Stiefel und die Lampe zur Hand. Während er das Zelt öffnete, wurden die Geräusche lauter. Vom Himmel fiel schwaches Licht auf den See, ließ nur schemenhafte Umrisse erkennen. Robert starrte angestrengt und verwundert zu den vielen großen Steinen, zwischen denen es plätscherte und schwappte. Waren die immer schon da? Dann bemerkte er, dass die rundlichen Steine sich direkt auf ihn zubewegten und erkannte plötzlich mehrere aus dem Wasser gestreckte Rüssel. Wie ein Blitz durchzuckte ihn die Erkenntnis: Elefanten! Ich werd’ verrückt! Das sind ja Elefanten! Im ersten Augenblick des Schreckens dachte er an Flucht. Noch könnte er im Boot zur Seite ausweichen und sich außer Gefahr bringen. Aber dann schoss ihm sekundenschnell durch den Kopf, dass schwimmende Elefanten sich unsicher fühlen, solange sie keinen festen Boden unter den Füßen haben. Sie kamen heran – die ersten keine 30 Meter mehr entfernt und mussten jeden Moment Grundberührung haben. Da holte Robert tief Luft, legte wie Tarzan die Hände an den Mund und schrie sie aus Leibeskräften an. Umgehend ertönte ein schriller, warnender Trompetenruf, dann folgte ein zweiter und ein dritter von der Rückseite der Insel. Mein Gott, durchfuhr es ihn, hinter mir sind sie also auch schon! …